Filmkritik: A Quiet Place

Filmkritik: A Quiet Place

Kurzweilig, spannend, erschreckend – “A Quiet Place” überzeugt! Dank eines überzeugenden Casts wird der Zuschauer direkt in die Geschichte gerissen. Wird die Familie Abbott denk Kampf gegen die Monster gewinnen?

4 von 5 Popcorntüten

Die Handlung von “A Quiet Place”

Die Welt ist von rätselhaften, scheinbar unverwundbaren Kreaturen eingenommen worden, die durch jedes noch so kleine Geräusch angelockt werden und sich auf die Jagd begeben… Nur wenigen gelang es, der Bedrohung zu entkommen und zu überleben. Der Preis hierfür ist jedoch hoch: Ihr gesamter Alltag ist darauf ausgerichtet, sich vollkommen lautlos zu verhalten, denn das kleinste Geräusch könnte ihr Ende bedeuten…

A Quiet Place

Mein Fazit

Pssst! Zimmer abdunkeln und für absolute Stille sorgen. Dann wird “A Quiet Place” zu einem wirklichen Genuss. Spannend, Nerven aufreibend, mitfühlend und kurzweilig – diese Kombination sorgt für einen gelungen Filmabend unter Freunden und zum Ankuscheln am Liebsten. Das Popcorn lässt man jedoch am besten weg!

Die Gefahr

Die Gefahr lauert – wie der Name vermuten lässt – in den kleinsten Tönen. Die Menschheit wird von geheimnisvollen Kreaturen heimgesucht, die durch die kleinsten Geräusche angelockt werden und tötlich sind. Kommuniziert wird daher am besten nur in Zeichensprache. Besonders gefährlich ist diese Situation aber vor allem für die gehörlose Regan, gespielt von der talentierten Millicent Simmonds (“Wonderstruck”, 2017), die im Alter von einem Jahr ihr Gehör verlor. Regan kann schließlich die wenigen oder extrem lauten Geräusche um sich herum nicht wahrnehmen und ist damit den Kreaturen noch hilfloser ausgesetzt als es die anderen Überlebenden sind. Apropos Kreaturen. Diese erinnern leider sehr an die Monster von “Stranger Things”. Außerdem werden sie bereits sehr früh im Verlaufe des Films vollständig gezeigt, weshalb dem ganzen ein wenig das Mysteriöse genommen wird.

A Quiet Place
© 2018 Paramount Pictures. All rights reserved.

Der Kampf

Evelyn, die von der vielseitigen Emily Blunt (“Girl on the Train, 2016) verkörpert wird, ist schwanger. Wer schon einmal eine Geburt in irgendeiner Art und Weise mitbekommen hat, kann sich vorstellen, wie schwierig es ist, dabei vollständig ruhig zu bleiben. Entsprechend hat sich die Familie Abbott versucht auf diese vorzubereiten. Die Geschichte wäre natürlich aber äußerst langweilig, wenn es nicht letztlich zum Kampf zwischen Mensch und Kreatur kommt. Wer nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, kann sich bereits früh die Rätsels Lösung erdenken. Dennoch bleibt es bis zum Schluss spannend und vor allem emotional. Die vom Schicksal geplagte Familie muss einige Hürden überwinden, um sich gegenseitig zu retten.

A Quiet Place
© 2018 Paramount Pictures. All rights reserved.

Die Familie

Der Besetzung zu der auch John Krasinski (“Detroit“, 2017) als Familienvater und Noah Jupe als etwas kränklicher und verängstigter Sohn ergibt ein sehr harmonisches Bild. Der Umgang innerhalb der Familie ist geprägt durch Liebe aber auch durch Schuldgefühle, Verzweiflung und Mut. Dadurch leidet der Zuschauer automatisch mit und taucht tiefer in die Geschichte ein.

A Quiet Place
© 2018 Paramount Pictures. All rights reserved.A

Der Schmerz

“A Quiet Place” überzeugt durch eine ausgezeichnete Mischung aus den Genres Drama, Horror und Mystery. Die überzeugenden Darbietungen der Schauspieler lassen dem gewillten Zuschauer eine emotionale Bindung zu den Charakteren aufbauen. Obwohl die Handlung etwas voraussehbar bleibt die Spannung bei einer kurzweiligen Spielzeit von nur 90 Minuten stets hoch. Ein Film, der nicht nur einmal begeistert.

“A Quiet Place” ab 23. August 2018 auf Blu-ray und DVD.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.