Filmkritik: Gib den Jungs zwei Küsse - Mum's List

Filmkritik: Gib den Jungs zwei Küsse – Mum’s List

“Gib den Jungs zwei Küsse – Mum’s List” erzählt die herzzerreißende Geschichte eines Liebespaares, das ein schreckliches Schicksal ereilt. Das auf einer wahren Begebenheit basierende Drama berührt und bewegt.

3.5 von 5 Popcorntüten

Die Handlung von “Gib den Jungs zwei Küsse – Mum’s List”

Seit ihrer Jugend sind Singe (Rafe Spall) und Kate Greene (Emilia Fox) ein unzertrennliches Liebespaar. Die beiden gründen eine laute, quirlige Familie und könnten glücklicher kaum sein. Doch ihr Leben wird auf den Kopf gestellt, als bei Kate eine schwere Erkrankung festgestellt wird. Ihre Gedanken kreisen fortan um die Zeit nach ihrem Abschied. Da überkommt Kate eine wundervolle Idee: Sie schreibt unzählige kleine Nachrichten, Gedanken und Liebesbekundungen auf, um weiterhin ein Teil ihrer geliebten Familie zu sein.

Gib den Jungs zwei Küsse - Mum's List

Mein Fazit

“Gib den Jungs zwei Küsse – Mum’s List” ist ein Drama durch und durch. Wer es schafft, bei diesem Film keine einzige Träne zu verdrücken, der guckt entweder die ganze Zeit auf sein Smartphone und schenkt dem Film an sich keinerlei Aufmerksamkeit, oder ist einfach nur total gefühlskalt. Nach wenigen Minuten wird der Zuschauer in den Wirbel der Traurigkeit hineingezogen und leidet mit der portraitierten Familie mit.

Der Ausgang ist Gewiss

Umso tragischer: Der Ausgang der Geschichte ist von Anfang an klar. Denn, “Gib den Jungs zwei Küsse – Mum’s List” arbeitet mit Rückblendung. Der Zuschauer steigt in das Drama also in dem Punkt ein, an dem die krebskranke Mutter bereits ihren Kampf verloren hat. Wir sehen einen tieftraurigen Vater mit seinen jungen Söhnen, die gemeinsam versuchen ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Gib den Jungs zwei Küsse - Mum's List
© Pandastorm Pictures

Eine besondere Liebesgeschichte

Umso dramatischer: Bei “Gib den Jungs zwei Küsse – Mum’s List” handelt es sich um die Verfilmung der wahren Geschichte von St John Greene, seiner Frau und ihren zwei Söhnen. Sein gleichnamiger Roman {Anzeige}, seine Liebeserklärung an seine Frau, erschien bereits 2012. Mit dem Film von Niall Johnson (“The Stolen”, 2017) teilt Greene Liebesgeschichte nun mit einem noch größeren Publikum. Die Liebe von Singe und Kate ist schließlich wie aus dem Bilderbuch. Sie verliebten sich im Teenangeralter, gründeten eine Familie und kämpften gleich zweimal gegen den Krebs. Einen Kampf haben sie verloren. Dies und vieles mehr erfährt der Zuschauer durch viele Schnipsel und Erinnerungen, die einen noch mehr packt.

Gib den Jungs zwei Küsse - Mum's List
© Pandastorm Pictures

Gefühlsachterbahn mit wenigen Höhen

“Gib den Jungs zwei Küsse – Mum’s List” ist wirklich herzzerreißend. Zwar hat das Drama auch hin und wieder seine lustigen Momente, hauptsächlich zeigt er jedoch einen Strudel der Traurigkeit mit wenig Hoffnung, aber dafür mit ganz viel Liebe. Schauspieler Rafe Spall (“Jurassic World – Das gefallene Königreich“, 2018) gelingt es die Überforderung des Ehemannes in all seinen Facetten darzustellen, wirkt dabei jedoch hin und wieder sehr gefühlsarm, was im Widerspruch mit dem eigenen Gefühl steht, die man beim Zuschauen entwickelt. Letztlich spiegelt sich jedoch gerade darin die Verzweiflung eines Mannes wieder, der dabei ist, seine große Liebe zu verlieren und schließlich wieder auf eigenen Füßen stehen muss. Seine Stütze: Eine Liste von Dingen, die er im Namen seiner Frau mit seinen Söhnen erleben soll. Ein schwieriges Thema, dass das Herz berührt.

“Gib den Jungs zwei Küsse – Mum’s List” ab 22. Februar 2019 auf DVD.

 

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