Heimatliebe: Work-Life-Balance - Endlich angekommen

Heimatliebe: Work-Life-Balance – Endlich angekommen

Work-Life-Blance – was bedeutet das eigentlich? Ich behaupte, eine ausgeglichene Work-Life-Balance sieht für jeden Menschen anders aus. Für mich bedeutet es: Alles unter einen Hut bekommen und dabei ausgeglichen und entspannt zu sein. Diesen Zustand zu erreichen ist nicht unbedingt einfach und benötigt ein wenig Planung, Disziplin, aber auch ein gewisses Maß an Gelassenheit. Warum ich meine endlich angekommen zu sein und was das im Detail bedeutet, das möchte ich euch gerne in diesem bunten Artikel über mich verraten.

Schule, Ausbildung & zwei Studiengänge später

Doch bevor wir im hier und jetzt ankommen, ein kleiner Rückblick auf meinen Werdegang. Denn kleine und große Dinge können die eigene Work-Life-Balance schnell durcheinanderbringen. Den ersten Neustart beginnt man sicherlich nach Abschluss der Schukzeit. Meine lieben Schüler, wenn euch eure Eltern sagen, ihr wisst gar nicht wie gut ihr es habt, dann nehmt das ernst! Es ist wirklich so: Ihr werdet nie wieder so viel Freizeit wie während eurer Schulzeit haben. Ein bisschen Unterricht, ein paar Hausaufgaben, ein bisschen Lernen und ein Referat vorbereiten sind euch schon zu viel? Wartet mal ab… Für mich ging es nach dem Abitur 2009 Schlag auf Schlag. Noch völlig vergrippt von der Klimaanlage auf Malle – Abifahrt olé, olé – ging es für mich direkt zu More Marketing dem Onlinevermarkter von Radio Hamburg. Auf einmal hieß es: Jeden Tag mindestens acht Stunden Arbeit und das auch jedes zweites Wochenende. Dazu die Fahrt vom kleinen Oersdorf in die große Hansestadt. Freizeit fand, wenn überhaupt direkt nach dem Feierabend in Hamburg statt. Danach wurde es mit der Ausbildung beim Norddeutschen Rundfunk nicht besser. Die Anfahrtswege waren mit meinem Umzug nach Barmbek Süd zwar kürzer, aber die Arbeitstage nicht wesentlich kürzer. Hinzukamen regelmäßige Einsätze als Promoterin, die viele Wochenenden für sich vereinnahmten. Dennoch fand ich mich zurecht und baute neue Freundeskreise auf. Highlights waren dabei sicherlich immer die Berufsschulblöcke, in denen ich auch mal Mittwochs feiern gehen konnte. Berufsschule am Donnerstag fängt ja erst gegen Mittag an. Ähem ja… Mit meinem berufsbegleitenden Bachelorstudium gab es einen erneuten Umschwung. Plötzlich gingen noch zwei bis drei Abende die Woche, plus der Samstag, für die Hochschule drauf. Nicht, dass ihr mich missversteht. Ich habe natürlich trotzdem auch viel Spaß an allem gehabt, sonst hätte ich meinen straffen Ausbildungsplan auch nie so durchgezogen. Dennoch, waren vor allem die Jahre nach der Schule echt anstrengend. Zeit durchzuatmen hatte ich endlich während meines Masterstudiums, das ich in Vollzeit absolviert habe. Okay, auch hier habe ich weiter in Teilzeit gearbeitet, doch zum ersten Mal konnte ich weitestgehend frei entscheiden, wann ich wo sein und was machen möchte. Eine wirklich coole Zeit.

Lesen zum Wohlbefinden

Zurück im Berufsleben

Ich habe mir quasi eine kleine Auszeit genommen. Eine Auszeit vom täglichen Arbeiten und eine Zeit für Hobbies. In den zwei Jahren des Masterstudiums habe ich viel Zeit in meinen Blog investiert. Heute bin ich wieder fast voll berufstätig (75 %) und mit neuen Aufgaben konfrontiert. Diese neue Konstellation hat mich zunächst etwas Kraft gekostet. Ich musste mich neu sortieren und vor allem strukturieren. Und dafür habe ich mir entsprechend Zeit genommen. Jetzt kann ich endlich sagen: Ich bin angekommen und ausgeglichener sowie glücklicher als ich es in den vergangenen Jahren war.

Arbeiten mit der BenQ ScreenBar E-Reading-LED-Task-Lampe

Hobby statt Beruf

Dazu gehört, dass ich meinen Blog wieder mehr als Hobbie betrachte und weniger als einen wirklichen Beruf. Das heißt nicht, dass ich nicht auch weiter die ein oder andere Kooperation eingehe sondern, dass ich weniger veröffentliche als noch vor wenigen Monaten. Einige Zeit war es hier ja besonders ruhig. Dies lag vor allem auch an der dunklen Jahreszeit. Diese ist zwar eigentlich gut dazu geeignet, das ein oder andere “wegzuschaffen”, doch wie ihr vielleicht wisst, befindet sich mein Arbeitsplatz auf meinem Esstisch, der alles andere als gut beleuchtet ist. Ich habe schon länger überlegt mir hierfür extra eine Schreibtischlampe anzuschaffen, doch finde ich ja gerade das unkomplizierte Abbauen meines iMacs so gut an dieser (Zwangs-)Lösung. Schlicht gesagt: Durch solche Umstände hatte ich einfach keine Lust mehr aufs Schreiben. Das hat sich jetzt geändert. Ich habe ohne großen Zwang wieder Spaß am Schreiben gefunden und auch mein Lichtproblem hat sich gelöst. Denn, apropos KooperationBenQ hat mir kostenlos seine ScreenBar E-Reading-LED-Task-Lampe {Affiliate} für den Monitor zur Verfügung gestellt. Und Leute wirklich, ich bin absolut begeistert und 100%-tig von dem Produkt überzeugt. Die LEDs lassen sich in der Helligkeit und im Farbton anpassen oder man lässt einfach den Sensor automatisch arbeiten. Seitdem ich die ScreenBar habe, schmerzen meine von Natur aus trockenen Augen auch nach stundenlanger Nutzung kein bisschen mehr und auch das platzsparende Design überzeugt. Für meinen iMac hätte aus optischen Gründen zwar ein kürzeres USB-Kabel gereicht, aber das ist auch wirklich das einzige, woran ich meckern könnte.

Arbeiten mit der BenQ ScreenBar E-Reading-LED-Task-Lampe

Freunde, Sport, lesen… Filme!

Nachdem ich also meinen neuen Beruf und meinen Blog in den Griff bekommen habe, galt es auch andere Hobbies, aber auch Pflichttermine wieder in Einklang zu bringen. Und so langsam habe ich alles im Griff. Durch meine 75 % Arbeit habe ich natürlich ein wenig mehr Zeit – um genau zu sein einen ganzen Tag mehr – als viele andere um meine Freizeit zu füllen, aber auch damit muss man erstmal klar kommen ;-). Ich freue mich sagen zu können, dass ich meine Freunde wieder häufiger treffe und mir für diese auch spontan Zeit nehme und dafür andere Dinge hinten an stelle. Ich schaffe es jede Woche mindestens dreimal Sport zu treiben (yeah, schon vier Kilo runter!) und auch Filme und Serien gucke, ohne sie gleich direkt für meinen Blog auseinanderzunehmen. Denn bei all dem Spaß, den ich daran habe, ist es auch mal schön, sich mit einer Tüte Popcorn zurückzulehnen und einfach nur entspannt einen Film zu gucken.

Sport ist Pflicht

Mein Weg zur ausgeglichen Work-Life-Balance

Ich habe sicherlich keinen perfekten Plan für euch parat, wie auch ihr alles unter einen Hut bekommt, aber ich kann euch verraten, wie ich vorgegangen bin und wie ich weiter vorgehe. Zunächst bin ich alles schrittweise angegangen. Ausgehend von Pflichtterminen wie Arbeit und Krankengymnastik habe ich geguckt, wie ich andere Sachen drumherumstricken kann. Ein weiterer Pflichttermin für mich ist die montagliche Sneak Preview im UCI. Damit sind vier Tage, ein Frühabend und ein Spätabend bereits verplant. Noch genug Zeit für alles andere. Nachdem ich hier eine Rutine entwickelt habe, habe ich meine Woche um zwei Sporteinheiten im Fitnesstudio ergänzt. Ich plane also am Anfang der Woche grob durch, wann ich welche Sporteinheit absolvieren möchte und gucke wie ich diese mit Früh- oder Spätabendtermine kombinieren kann. Denn nach frühen Einheiten bleibt noch ganz viel Zeit fürs Freunde treffen, Filme gucken oder lesen. Andersherum kann ich aber auch zum Beispiel eine Pressevorführung am frühen Abend wahrnehmen und danach noch ins Fitnesstudio. Solange man weiß, was man alles schaffen möchte, ist das Organisieren nur noch eine Fleißsache. Und wenn man mal nicht alles schafft? Auch egal! Euer schlechtes Gewissen wird euch schon verraten, wenn ihr einer Sache zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat. Dann einfach darauf hören. Meins Schreit in letzter Zeit übrigens am häufigsten: Dein Buch staubt schon wieder ein. Also lasse ich am nächsten Abend einfach mal den Fernseher aus und mache es mir mit Ken Follett {Affiliate} gemütlich – einer meiner Lieblingsautoren. Und damit wünsche ich euch viel Freude bei eurer Arbeit, in eurer Freizeit sowie viel Geduld und Gelassenheit bei eurer nächsten nervigen Pflichtaufgabe. Auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance ♥.

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