Filmkritik: Kin

Filmkritik: Kin

Die Baker-Brüder erwecken mit “Kin” den Science-Fiction-Charme der 80er-Jahre neu zum Leben. Die grundsätzliche Idee überzeugt. Jedoch wirkt der Film eher wie der erste Einblick in eine größere Geschichte, als wie eine in sich geschlossene Story.

3.5 von 5 Popcorntüten

Die Handlung von “Kin”

Auf einem Streifzug findet Teenager Eli (Myles Truitt) einen mysteriösen Gegenstand, der wie eine futuristische Waffe aussieht. Zunächst hält er seinen Fund geheim, doch als sein frisch aus dem Gefängnis entlassender Bruder Jimmy (Jack Reynor) von seinem alten Gangsterboss Taylor Balik (James Franco) bedroht wird, nutzt Eli den Apparat, der sich als mächtige Alien-Waffe erweist, um seinem Bruder zu helfen – nicht ahnend, dass sie dadurch zu Gejagten werden. Jetzt ist nicht nur die Gangsterbande hinter ihnen her, sondern auch die außerirdischen Streitkräfte, die die Waffe einst zurückgelassen haben und unbedingt wieder zurückwollen!Kin auf Blu-ray

Mein Fazit

Jonathan und Josh Baker lassen mit “Kin” den Sci-Fi-Charme der 80er Jahre wieder zum Leben erwecken. Die dunkle Atmosphäre und der nicht überladene Einsatz von CGI-Technik sorgen für eine ganz besondere Anmutung, die die Geschichte prägend unterstützt. “Kin” handelt schließlich nicht nur von einem Adoptivkind und einer Alienwaffe, sondern hinterfragt vor allem moralische und ethische Grundsätze und unterstreicht die Wichtigkeit der Familie. Das Actiondrama entwickelt sich schnell zu einem Roadmovie der besonderen Art und endet mit einem unerwarteten Knall.

Newcomer und Starbesetzung

Für das emotionale Involvement des Zuschauers sorgt eine gelungene Mischung der Darstellung von Newcomern und Altbekannten. Hollywoodstar James Franco (“The Disaster Artist“, 2017) gibt einen ausgezeichneten, widerwärtigen Bösewicht, der getrieben vor Hass alles in Kauf nimmt, um Rache zu üben. Der weniger bekannte Jack Reynor (“Detroit“, 2017) mimt den älteren Bruder, der zwischen Egoismus und Fürsorgebewusstsein hin- und hergerissen ist. Während seine Performance zunächst nicht vom Hocker haut, baut der Zuschauer dennoch im Laufe des Films ein größeres Bewusstsein für diesen Charakter auf. Ebenfalls zum Cast gehört Zoë Kravitz (“Phantastische Tierwesen – Grindelwalds Verbrechen“, 2018), die gefühlt in jedem zweiten Film heutzutage mitwirkt. Als Stripperin Milly sorgt sie für die Portion Weiblichkeit in “Kin”. Besonders hervorzuheben ist aber natürlich Hauptdarsteller und Newcomer Myles Truitt als Eli Solinski, der mit kleinen Nuancen eine eindrucksvolle Entwicklung durchmacht.

Kin
© Concorde

Die ersten Kapitel eines Buches

Das größte Manko von “Kin” ist wahrscheinlich, dass er sich eher wie die ersten Kapitel eines Buches, als wie ein vollständiger Film anfühlt. Er bereit etwas Größeres, Überdimensionales vor, ohne in sich eine wirklich geschlossene Handlung zu erzählen. Obwohl “Kin” sich kurzweilig anfühlt, wartet man spätestens ab der Hälfte auf den großen Kniff, der zwar am Ende kommt, aber eben auch damit abschließt. Ohne diesen, könnte “Kin” auch ein ganz normales Actiondrama sein, dass sich mit den Konflikten eines Gangsterbosses und einem Mann auf Abwegen beschäftigt.

Kin
© Concorde

The next Chapter

Insgesamt bleibt dennoch eine wirklich spannende Geschichte, die Lust auf mehr macht. Die guten darstellerischen Leistungen involvieren den Zuschauer in die Geschehnisse, sodass die Spannung durchweg aufrechterhalten bleibt. Die Effekte überzeugen genauso wie die gesamte Anmutung des Films. “Kin” verspricht unterhaltsame Popcorn-Unterhaltung im 80er-Jahre-Sci-Fi-Flare, die mit neuer Technik aufgepeppt wurde.

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