Reisetipp: Meine Lieblingsreiseziele & -momente - Teil 1

Reisetipp: Meine Lieblingsreiseziele & -momente – Teil 1

Gestern hat mir meine Freundin Tina ein Foto mit den Worten und Emojis “Es geht los🙊😬😎🇦🇺” bei WhatsApp geschickt. Da fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Meine eigene Australien-Reise ist bereits fast ein Jahr her – und ich habe sie immer noch nicht online gestellt. Wie kann mir bitte so etwas passieren!? Eigentlich ist diese Frage ganz einfach zu beantworten: Während unserer Tour durch Queensland, New South Wales und Victoria habe ich sehr im Moment gelebt. Nach Wochen des Schreibens an meiner Masterarbeit, habe ich es genossen frei zu sein und nicht ständig vor meinem Mac zu hocken. Das hat dazu geführt, dass ich während des Urlaubes kaum etwas niedergeschrieben und auch Fotos nicht direkt sortiert habe. Nach der Reise stand mir dann wieder dieser riesige Aufwand entgegen. Demotiviert habe ich immer nur stückchenweise Tag für Tag und später Foto für Foto fertig gestrickt. Und was soll ich sagen: Ich bin – bis auf kleine Details – fertig! Juhu, juhu! Die nächsten Tage werde ich also meine tagebuchähnlichen Reiseberichte meines Australienaufenthaltes veröffentlichen. Doch wie sieht es eigentlich in 2019 mit dem Reisen aus? Zum ersten Mal seit Jahren werde ich wohl keine größere Reise antreten. Daher nutze ich die Gelegenheit, in einem ersten Teil auf die vergangen zurückzublicken und mit euch einige meiner Lieblingsorte und -momente zu teilen. Außerdem gebe ich euch noch einen Tipp, was ihr tun könnt, wenn die An- oder Abreise mal nicht so läuft, wie geplant.

Südafrika – Wahle Watching

Bevor ich diesen Blog gestartet habe, war ich 2013 meine Freundin Mimi in Port Elizabeth, Südafrika besuchen. Hier habe ich gleich zwei absolutes Highlights, die ich nur jedem empfehlen kann. In Südafrika habe ich mit Raggy Charters das aller erste Mal Wale gesehen! Das Besondere an einer Whale Watching Tour in Port Elizabeth ist, dass pro Bucht nur jeweils ein Boot sich den Walen bis auf wenige Meter nähern darf – in diesem Fall Raggy Charters. Außerdem ist man mit wenigen Leuten auf einem sehr kleinen Boot unterwegs, sodass man extrem gut gucken kann und den Tieren sehr nah ist. Auf unserer Tour haben wir sehr viel über die Wale erfahren und unser Kapitän war plötzlich Feuer und Flamme, als wir einen extrem seltenen weißen Südkaper entdecken! So waren wir viel länger unterwegs als eigentlich geplant. Damit ist ein persönlicher Kindheitstraum für mich in Erfüllung gegangen.

Südafrika – Daniell Cheetah Project

Als zweites Highlight hat mich Mimi mit einem Besuch auf einer Cheetah Farm überrascht! Bei Daniell Cheetah Project bekommt man zunächst viele Informationen zu dem Projekt, schaut sich die verschiedenen Tiere und Gehege an und darf dann sogar mit zwei Geparden spazieren gehen. Im Wesentlichen geht es bei Daniell aber darum, die Menschen über die Tiere aufzuklären und Nachzucht zu betreiben. Auch werden nicht alle Geparden für den Spaziergang mit dem Menschen extra ausgebildet. Bei diesen Exemplaren handelt es sich um besondere Lehrtiere, die bei Daniell aufgewachsen und besonders umgänglich sind. Dennoch muss man sich nicht wundern, wenn ein Tier einmal Reißaus nimmt, um Wild zu jagen – so wie bei uns passiert. Nach wenigen Minuten kam der Gepard aber von selbst wieder zurück. Unfassbar toll und interessant!

Gepard vom Daniell Cheetah Project

Ägypten – Dolphin House

2016 war ich mit meiner Schwester in Hurghada, Ägypten. Ein nicht ganz umstrittenes Reiseziel, da Ägypten seit Jahren mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen hat. Wir haben unseren Aufenthalt jedoch sehr genossen und würden auch immer wieder hinfliegen. (Meine Schwester war inzwischen mehrfach wieder in Hurghada). Mein absolutes Highlight war unser Ausflug mit Yasser zum Dolphin House. Hier konnten wir hautnah mit wilden Delfinen schwimmen. Magisch! Dabei ist allerdings wichtig zu erwähnen, dass viele Touristenboote tagtäglich zum Delfinschwimmen ins Rote Meer ausfahren. Die meisten stören jedoch mit ihren Motorbooten die Delfine. Das ist bei Yasser anders! Mehr dazu könnt ihr in meinem Reisebericht “Delfine erleben mit Yasser” nachlesen.

Irland – Killarney National Park

Nach Irland hat es mich 2015 mit Katharina geführt. Wir haben eine Rundtour über fast die ganze Insel gemacht. Zwischen Burgbesichtigungen, Kulturprogramm und Stadtbesuchen, ist mir besonders der Killarney National Park in Erinnerung geblieben. Hier sind wir mit einer Pferdekutsche hereingefahren, gewandert und über den Muckross Lake geschippert. Ein ganz fantastischer Tag an der frischen Luft, den ihr in diesem Reisebericht nachverfolgen könnt.

Torc Waterfall

Du wunderschönes Reisen

Dies ist nur ein kleiner Auszug meiner liebsten Reiseorte und -momente der vergangenen Jahre. Diese sind sehr naturbelassen, sodass ich in einem bald folgenden zweiten Teil euch ein paar Städte näher bringen möchte. Da bekommt man doch direkt Reiselust, oder? Aber was eigentlich tun, wenn ein Flug mal ausfällt oder sich verspätet? Ich erinnere mich an zusätzliche Wartezeiten von über vier Stunden in Dubai, an einen Flugausfall ab München und das Zittern in New York, ob wir überhaupt noch unseren Flug erwischen. Zum Glück ist bei mir noch nie etwas so richtig schiefgelaufen, jedoch sollte man sich besser vor dem Fall der Fälle informieren, was zu tun ist, oder? Aus diesem Grund möchte ich euch gerne Flighright {Werbung} vorstellen. Flighright setzt sich dafür ein, dass geschädigte Fluggäste zu ihrem Recht kommen – und das ist ganz schön umfangreich. Denn Fluggäste, die aus oder in die EU reisen, haben einen besonderen Schutz durch die EU- Fluggastrechte-Verordnung 261/2004. Diese wurde 2004 durch das Europäische Parlament und den Europäischen Rat ins Leben gerufen. Wer sich aber nicht selbst um einen möglicherweise langen Rechtsstreit kümmern möchte, der kann das in die Hände von Flightright geben. Die Prüfung, ob ein Schadensersatz besteht, ist dabei zunächst kostenlos. Kommt es zu einer Entschädigung durch die Fluggesellschaft, behalten sie allerdings 20 bis 30 % zuzüglich Mehrwertsteuer der Summe ein. Bei einer Entschädigungssumme zwischen 250 EUR und 600 EUR – unabhängig vom Ticketpreis – wäre es das mir persönlich aber auf jeden Fall wert. Dafür entstehen bei Nicht-Erfolg keinerlei Kosten. Also, wenn ihr das nächste Mal Probleme mit eurer EU-Airline habt, wisst ihr jetzt, was ihr machen könnt. Aber ganz wichtig: Am besten direkt alles genau dokumentieren! Ganz ehrlich, ich glaube, da hätte ich mir den ein oder anderen Urlaub schon wieder refinanzieren können. Und damit wünsche ich euch eine tolle Urlaubszeit!

2 comments

  1. Stepnwolf

    Ich hab grad meine Irlandreise beendet. Den Killarney haben wir nicht mitgenommen. Dafür den Connemara Nationalpark und den Gleninchaquan Park bei Kenmare. Letzterer ist auch besonders empfehlenswert.

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    1. Jil

      Dann merke ich mir den doch mal für den nächsten Besuch. Danke für den Tipp 🙂

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