Filmkritik: John Wick - Kapitel 3

Filmkritik:
John Wick – Kapitel 3

Action, mehr Action – “John Wick – Kapitel 3”! Mit dem dritten Teil der Actionreihe setzen die Filmemacher definitiv nochmal einen drauf und bleiben dabei ihrer Linie treu.

4 von 5 Popcorntüten

Die Handlung von “John Wick – Kapitel 3”

Zeit ist ein kostbares Gut. Das ist auch John Wick (Keanu Reeves), dem Auftragskiller par excellence, bewusst. Nachdem er ein Mitglied der Hohen Kammer – einer geheimnisvollen Assassinen-Gilde – tötete, wurde Wick zum „Excommunicado“ erklärt und mit einem Kopfgeld von 14 Millionen Dollar belegt. Immerhin eine Stunde Galgenfrist hat ihm Winston (Ian McShane) vom Continental Hotel eigenmächtig gewährt. Die skrupellosesten Auftragsmörder der Welt verfolgen nun jeden Schritt des Ausgestoßenen und wetzen ihre Klingen. Doch John Wick hat noch ein paar Asse im Ärmel sowie einen entscheidenden Vorteil auf seiner Seite: Regeln sind für ihn Vergangenheit.

John Wick - Kapitel 3

Mein Fazit

Der Tod seines geliebten Hundes hat John Wick zurück aus seinem Ruhestand als Auftragskiller geholt. Seitdem ist einiges passiert. Vor allem ist der ein oder andere, der es wagte sich Wick in den Weg zu stellen, gestorben. “John Wick – Kapitel 3” setzt hier definitiv in Sachen Kills definitiv noch einen drauf. Schließlich ist nach Wicks Exkommunikation ein hohes Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. Doch ist überhaupt irgendjemand in der Lage Wick, der erneut von Keanu Reeves (“Destination Wedding”; 2018) verkörpert wird, das Wasser zu reichen und ihm endgültig den Gar auszumachen!?

Kämpfe noch und nöcher

Um ehrlich zu sein, lautet die Antwort auf diese Frage vermutlich: “Ja!”. Doch wie in so vielen Actionfilmen genießen die Gegner den Kampf mit Wick viel zu sehr, als eine günstige Gelegenheit für den endgültigen Todesstoß auszunutzen. Für den Zuschauer bedeutet das jedoch eine extrem coole und Kampfszene nach der nächsten. Die Kämpfe sind extrem gut choreografiert, sodass allerdings an der ein oder anderen Stelle doch sehr deutlich wird, dass es sich um eben dies handelt: Eine Choreografie. Auch ziehen sich manche Kampfszenen doch etwas zu sehr in die Länge, sodass sie den Zuschauer anfangen könnten zu langweilen. Insgesamt stellt “John Wick – Kapitel 3” in dieser Hinsicht sowie in Sachen Brutalität auf jeden Fall seine Vorgänger in den Schatten.

John Wick - Kapitel 3
© 2019 Concorde Home Entertainment GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Neue und alte Gefährten

Wunderbar geglückt ist definitiv der nahtlose Übergang von Teil zwei zu Teil drei. “John Wick – Kapitel 3” setzt genau da an, wo “John Wick – Kapitel 2” aufgehört hat. Entsprechend sind auch alle alten Bekannten wie Ian McShane (“Hellboy – Call of Darkness”, 2019) als Continental Manager Winston oder Laurence Fishburne (“Ant-Man and the Wasp“, 2018) als Bowery King wieder mit von der Partie. Anhänger von Rezeptionist Charon, der von Lance Reddick (“Angel Has Fallen”, 2019) gespielt wird, können sich außerdem darüber freuen, dass dieser im dritten Kapitel eine deutlich größere Rolle zugesprochen bekommen hat. Ferner gibt es einige spannende Neuzugänge wie Halle Berry (“Kingsman – The Golden Circle“, 2017) als Managerin des Casablanca Continental Sofia und ihre Kampfhunde, die ihren Namen alle Ehre machen. Die Hundetrainer haben großartige (und vielleicht sogar etwas erschreckende) Arbeit geleistet. Chapeau! Aber auch die neuen Gegner haben es in sich. Lasst euch überraschen.

John Wick - Kapitel 3
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Der Baba Jaga

John Wick bleibt seiner Linie treu. Sei es das Thema Hunde, das immer wieder aufgegriffen wird, das Farbschema des Films oder den immer wieder mit einfließenden selbstironischen, satirischen Humor, die Reihe hat definitiv Wiedererkennungswert. Im Fokus ist und bleibt der Baba Jaga, der Schwarze Mann – John Wick, über den der Zuschauer häppchenweise immer mehr erfährt. Und das Wick diese Spitznamen zu Recht trägt, stellt er auch wieder eindrucksvoll unter Beweis. Denn eins ist sicher: Wo ein normaler Mensch keine funktionsfähige Waffe findet, hat Wick direkt eine Lösung parat…

John Wick - Kapitel 3
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Action FSK 18

“John Wick – Kapitel 3” bietet alles, was man von John Wick erwartet. Rund 132 Minuten Action pur, die eine FSK ab 18 definitiv erfordert. Dazu gelingt es dem Actionfilm seine Story konsequent weiterzuerzählen und sogar einen Spin-Off vorzubereiten. Und das, obwohl herzlich wenig gesprochen wird. Aber warum auch!? Die wenigen Worte reichen schließlich aus, um genau zu verstehen, wo die Reise hingeht. So kann es weiter gehen!

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//Das Gewinnspiel ist bereits beendet. Der Gewinner wurde kontaktiert.

Gewinnspiel John Wick - Kapitel 3

3 comments

  1. c
  2. B
    Sarah T.

    Ich fand den Film im Kino echt klasse 🙂

    Antworten

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