Filmkritik: Angel of Mine

Filmkritik: “Angel of Mine”

In “Angel of Mine” glaubt Lizzie ihre verstorbene Tochter nach sieben Jahren endlich wiedergefunden zu haben. Doch kann das wirklich stimmen? Oder verfällt Lizzie endgültig dem Wahnsinn?

3.5 von 5 Popcorntüten

Die Handlung von “Angel of Mine”

Vor sieben Jahren hat Lizzie Manning (Noomi Rapace) ihre neugeborene Tochter bei einem tragischen Unfall im Krankenhaus verloren. Diesen grausamen Schicksalsschlag konnte sie nie wirklich verarbeiten und leidet seitdem unter psychischen Problemen. Als sie eines Tages glaubt, in der kleinen Lola (Annika Whiteley) ihre verstorbene Tochter zu erkennen, gerät ihr Leben komplett aus den Fugen. Ihr Verdacht steigert sich bis zur Obsession und Lizzie drängt immer mehr in das Leben von Lolas Mutter Claire (Yvonne Strahovski) ein.

Angel of Mine

Mein Fazit

“Angel of Mine” ist ein Thriller voller Drama und Ungereimtheiten. Dabei setzt Regisseur Kim Farrant (“Spurlos – Ein Sturm wird kommen”, 2015)weniger auf fesselnde Dialoge und ausführliche Hintergrundgeschichten, sondern vielmehr auf Emotionen und einer allgegenwärtigen Anspannung, die die richtige Atmosphäre für die Geschichte liefert. Wer meint, den Film von Anfang an durchschaut zu haben, könnte eines Besseren belehrt werden…

Noomi Rapace ist Lizzie Manning

In “Angel of Mine” stellt Noomi Rapace (“What happened to Monday?“, 2017) erneut ihr schauspielerisches Können unter Beweis. Rapace stellt mit irren Blicken, ernster und gleichzeitig ausdrucksstarker Mine die Verzweiflung einer Mutter dar, die auf tragische Weise ihre Tochter noch im Krankenhaus verloren hat. Die zunehmende Besessenheit ihrer Figur von der kleinen Lola wird nuanciert immer deutlich, sodass der Zuschauer dem großen Finale hinfiebert. Denn obwohl die Schwedin eine großartige Performance abliefert, zieht sich das Drama stellenweise wie Kaugummi

Angel of Mine
© 2017 EuroVideo Medien GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Zwischen Hoffnung & Wahnsinn

Dass der Film trotzdem das Interesse des Zuschauers weckt, liegt unter anderem auch an seinem Look. Die eher gedeckten Farben unterstützen die Geschichte und die abwechslungsreichen Kameraeinstellungen schnüren den Wahnsinn nur weiter. Der Zuschauer steht letztlich zwischen den Stühlen: Soll er mit Lizzie auf ein (für sie) gutes Ende hoffen? Oder verfolgt sie nur einem irren Hirngespinst? Wer ist Opfer, wer ist Täter? Alle Fragen, werden etwa im letzten Viertel des Thrillers beantwortet, sodass es hier noch einmal richtig spannend wird!

Angel of Mine
© 2017 EuroVideo Medien GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Slow Burner

“Angel of Mine” ist sicherlich kein actionbeladener Thriller – im Gegenteil. Die australische Produktion setzt auf Atmosphäre, Setting und Look. Im Fokus steht die zunehmende Anspannung und Nervosität, die von den zwei Müttern Lizzie und Claire ausgestrahlt wird und durch gestalterische Elemente unterstützt werden. Dadurch entwickelt sich die Story etwas zäh und kann teilweise auch etwas langweilig werden, wodurch der Zuschauer dazu neigen kann, sich von der Geschichte ein wenig abzuwenden. Doch in den entscheidenden Momenten, zieht “Angel of Mine” das Publikum zurück in seinen Bann. Ein “Slow Burner”, der ankommt!

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