Blu-ray Special & Gewinnspiel: "Last Christmas"

Blu-ray Special & Gewinnspiel: “Last Christmas”

“Last Christmas, I gave you my heart. But the very next day…” Jetzt fängt die schon im März mit diesem Ohrwurm an! Ist das ihr Ernst!?! – Mögt ihr vielleicht gerade denken und ich kann euch sagen: Ja, es ist mein Ernst. Schließlich kommen die ganzen Filme, die zu Weihnachten über die Kinoleinwand flimmerten jetzt fürs Heimkino heraus. Darunter auch: “Last Christmas”. Zeit also, die Romcom von Regisseur Paul Feig ein weiteres Mal zu gucken und auch einen Blick in die Extras zu wagen.

"Last Christmas" Blu-ray

“I gave you my heart”

Zunächst einmal möchte ich allen “Last Christmas“-Neulinge viel Spaß beim Gucken wünschen, denn auch im März kann man sich doch noch einmal in den Weihnachtszauber fallen lassen. Mir hat er nämlich auch heute wieder gut gefallen, weshalb ich meine Bewertung mit vier von fünf Popcorntüten gerne noch einmal bestätige! Für mich persönlich war es der erste Rewatch von “Last Christmas” und damit das erste Mal mit dem Blick aus der wissenden Brille auf den Film. Da die Geschichte ja mit einem großen Twist verbunden ist, ist es besonders spannend zu gucken, ob man diesen – nun, da man ihn kennt – erkennen kann. Und tatsächlich! Wenn man weiß, worauf man achten muss, fällt es einem schon auf. Achtet daher doch auch mal auf die versteckten Hinweise, wenn ihr den Film bereits kennt.

Extras

Wer mit den Extras von Paul Feigs Filmen wie zum Beispiel von “Nur ein kleiner Gefallen” (2018) vertraut ist, weiß, dass der Regisseur es sich nicht nehmen lässt, den Zuschauer an die Hand zu nehmen. So wird man beim Start des Bonusmaterials direkt von Feig mit Weihnachtsmütze auf dem Kopf begrüßt und zum Schluss selbstverständlich auch verabschiedet. Aber auch sonst bekommt man wieder einiges von dem wohl stylischsten Regisseur Hollywoods zu sehen. Im Behind the Scenes (BTS) “Regisseur im Blick” sieht man zum Beispiel Feig, wie er am Set Anweisungen gibt, Dinge im Hintergrund neu ausrichtet, dem Bildausschnitt vorgibt oder einfach nur gut gelaunt durchs Bild läuft und in die Kamera grinst. Natürlich wie immer im Dreiteiler mit Krawatte – auch unter einem Schal versteckt, versteht sich. Außerdem erfahren wir, dass Feig 1981 als Tour Guide in den Universal Studios gearbeitet hat. Kurzerhand übernimmt er diese Arbeit fast dreißig Jahre später noch einmal und rührt dabei natürlich die Werbetrommel für “Last Christmas”. Also hätte Feig meinen Tourbus 2014 übernommen, hätte ich wahrscheinlich fortan eh jeden Film von ihm geguckt. Inzwischen mach ich das auch, da der Typ in meinen Augen einfach fantastisch ist. Wer übrigens noch nicht genug von Feig bekommen hat, der kann sich “Last Christmas” auch mit dem Audiokommentar von ihm und wahlweise noch mit Co-Produzentin, Co-Autorin und Darstellerin Emma Thompson angucken.

Last Christmas
© 2019 Universal Pictures

Zusätzliche Szenen & Bloopers

Die Extras der Blu-ray beginnen zunächst mit ein paar zusätzlichen Szenen, die sich auch in den Patzern, Outtakes oder auch Bloopers wieder finden. Wer beim alternativen Ende jedoch eine erneute Wendung der Geschichte erwartet, der wird enttäuscht. Die Szene ist eher noch eine angehängte Szene, die Kate (Emilia Clarke) in ihrem neuen Job zeigt. Auch der “Alternative Anfang” bringt nichts Neues mit sich. Statt in der Kirche in Jugoslawien startet die Romcom mit dem One-Night-Stand aus der Bar und Kates Rauswurf durch die Freundin des Bierliebhabers. Amüsant ist, dass Kate die Freundin durch den Türschlitz um ihren Koffer anbettelt und anschließend laut pöbelnd die Szenerie verlässt. Der tatsächlich gewählte Einstieg in die Geschichte ist aber definitiv die bessere Wahl.

Das machen wir besser noch einmal…

Viele kleine Einblicke in weitere Szenen bietet das Extra “Patzer”, das jedoch natürlich hauptsächlich aufzeigt, wie es am Set zu ging. In diversen Einstellungen sieht man wie Clarke, aber auch Thompson (Petra, Mutter von Kate) und Henry Golding (Tom) in Gelächter ausbrechen, einen Frosch im Hals haben oder das Fluchen anfangen, weil sie ihre Zeile zum wiederholten Male versemmelt haben. Clarke stellt hier ihr Talent als “Nippelzwickerin” genauso wie ihre Ungeschicklichkeit unter Beweis. Besonders witzig ist, dass ihre Kollegen wohl das ein oder andere befürchteten, dass es ihr nicht gut ginge, dabei hat sie nur geschauspielert. Thompson glänzt darüber hinaus mit ihrem Improvisationstalent. Eine Zeile noch scharfzüngiger ausdrücken, kein Problem! Hat Michelle Yeoh (Santa) da gerade ernsthaft gefragt, ob Kate / Clarke schon mit Paul (Feig) geschlafen hat!? Was hat Polen eigentlich mit dieser Geschichte zu tun? Und warum stören die Wagen der Müllabfuhr ständig die Aufnahmen!? Ihr merkt schon, hier ist einiges los. So viele Outtakes habe ich noch in keinem Extra entdeckt. Also: enjoy!

Last Christmas
© 2019 Universal Pictures

“Nicht lachen”

Übrigens ist das Video “Nicht lachen” ein einzig langer Outtake. Hier geht es um die Szene, in der Petra ihre Tochter in den Schlaf singt. Wer bei dieser Szene dachte, wie können sie dabei ein ernstes Gesicht bewahren, wird hier belehrt: Sie konnten es nicht. Zumindest nicht mehr als einmal. Schön daran sind auch Feigs Anweisungen die aus dem Off zu hören sind. Übrigens ist Feig immer an allen Patzern Schuld, wenn ihr die Schauspieler fragt. ;-). Das Drama der Szenenaufnahme ging sogar so weit, dass Thompson Clarke schon mit einem Double oder einem Kissen austauschen lassen wollte, weil diese vor lachen immer schon so gezittert hat, dass Thompson nicht ernst bleiben konnte.

“Last Christmas” –  Der Song

Ein besonders schönes Special, das vor allem auch Feig sehr am Herzen liegt, ist der Auftritt von “Last Christmas”, der hier in ganzer Länge gezeigt wird. Obwohl Clarke nicht die allerbeste Sängerin ist, singt sie mit ganz viel Herz, sodass ihre Version des Songs einen ganz besonderen Charme versprüt. Dies wird auch in dem Extra “Emma nimmt auf” deutlich. Die Filmemacher wussten übrigens gar nicht, ob Clarke Gesangstalent hat oder nicht. Feig hat jedoch beim Lesen der Rolle sofort Clarke vor Augen gehabt, weshalb dies bei der Besetzung im Hintergrund stand. Die Crew war jedoch sehr von ihrer Gesangstimme begeistert und entsprechend ist ihre Interpretation nicht nur schön anzuhören, sondern auch in dieser fantastischen Londoner Location anzusehen. Wer den Song grundsätzlich nicht mehr hören kann, sollte hier natürlich besser nicht einschalten… Ich freue mich sogar jedes Jahr wieder darauf. Vielleicht landet sogar diese Version in meiner nächsten Weihnachtsplaylist.

Last Christmas
© 2020 Universal Pictures Germany. Alle Rechte vorbehalten.

“Ein großes Erbe”

Was vielen wahrscheinlich gar nicht bewusst oder bekannt ist, ist, dass George Michael vor seinem Tod 2016 die Zustimmung zu diesem Film gegeben hat. Schließlich hatte Produzent David Livingstone bereits 2012 die Idee dazu. Einzige Voraussetzung von Michael war, dass Thompson am Film beteiligt ist. Und so schrieb diese zusammen mit ihrem Mann Greg Wise das Drehbuch zu “Last Christmas”, das von Michael abgesegnet wurde. Schließlich wurde Feig mit ins Boot geholt und sieben Jahre später, war der Film endlich fertig. Ein Film, der die Musik von George Michael in Ehren hält und der durch diese getragen wird. Habt ihr eigentlich Andrew Ridgeley – der zweite Teil des Musikdous Wham! – beim Gucken entdeckt!?

London zur Weihnachtszeit

“Last Christmas” ist aber nicht nur eine Liebeserklärung an das Vermächtnis von Wham!, sondern auch eine an die britische Hauptstadt. Schließlich gehört der Weihnachtsfilm zu den wenigen Filmen, die tatsächlich in London gedreht wurde. In den Extras “Liebesbrief an London” und “Die zwölf Produktionstage” geben Feig und die Darsteller exklusive Einblicke hinter die Kulissen der Drehorte. So hat die Filmcrew z. B. von 2:00 – 12:00 Uhr morgens in Covent Garden gedreht – die einzige Möglichkeit an diesem belebten Ort. Weitere bekannte Drehorte waren Piccadilly Circus, Regent Street, die Parkbank an der Themse oder etwa der Castingdreh im Savoy Theatre. Feig bringt allerdings auch weniger bekannte Orte Londons wie den Phoenix Garden, die Electric Avenue oder die Isle of Dogs in den Fokus der Geschichte und zeigt damit ein wundervolles London zur Weihnachtszeit. Übrigens wurden viele Szenen nachts gedreht, obwohl sie ursprünglich bei Tageslicht geplant waren, da die Stimmung mit den Lichtern der Nacht einfach besser ist, so Feig. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte Filmteam quasi dauerhaft müde war und sie regelmäßig mit betrunkenen Partygängern zu kämpfen hatten. Dass es zusätzlich auch noch eiskalt war, haben die Dreharbeiten nicht erleichtert. Umso beeindruckender, dass man im fertigen Film gar nicht erkennt, wie sehr Clarke und Co. gefroren haben. Mehr dazu erfahrt ihr im Extra “Es ist so kalt”.

Last Christmas
© 2019 Universal Pictures

Noch mehr Weihnachtszauber

Ein besonderes Highlight von “Last Christmas” ist neben der Geschichte und den Liedern sicherlich Santas Weihnachtsladen. “Yuletide Wonderful” ist einem Laden in York nachempfunden. Zwei Etagen wurden dazu von der Filmcrew komplett entwickelt und ausgebaut. Dazu haben die Bühnenbilder die schrecklichsten Weihnachtsdekoartikel entworfen, die man sich wohl ausdenken konnte. Feig beschreibt das Interieur so, als habe Weihnachten in den Laden gekotzt und das gleich noch ein zweites Mal. In “Santa und ihr Elf” geht es aber auch um Santa als Figur und Yeoh als Darstellerin. Denn auch für diese Rolle hatte Feig wieder die Besetzung direkt vor Augen. Wer hätte gedacht, dass Yeoh so witzig sein kann? Für alle, die sie privat kennen, keine Überraschung. Doch auf der Leinwand wohl ihr erster komischer Auftritt – und dieser steht ihr richtig gut. In dem letzten Special “Purer Golding” wird indessen Tom als Figur als “Mr. Smooth Operator” beschrieben, der mit seiner Leichtfüßigkeit im starken Kontrast zu der ungeschickten Kate steht. Hier wird auch wieder deutlich, wie gut sich alle am Set verstanden haben und wie sehr sie sich mögen. Das ist wirklich sehr schön zu sehen und hebt die Laune beim erneuten Gucken von “Last Christmas” umso mehr.

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//Das Gewinnspiel ist bereits beendet. Die Gewinner wurden kontaktiert.

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2 comments

  1. Doreen

    Klingt vielversprechend und deshalb habe ich jetzt mal mein DVD-Glück versucht. In der Weihnachtszeit habe ich es leider nicht ins Kino geschafft und so warte ich schon auf den Leih-Termin bei bekannten Streaming-Diensten. Ich teste lieber einmal, bevor ich mir einen Film kaufe. 🙂
    Gruß
    Doreen

    Antworten

    1. Jil

      Würde mal vermuten, dass der Film zum nächsten Weihnachtsfest auf Netflix o.ä. auch läuft 🙂

      Antworten

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