Filmkritik: Knives Out

Filmkritik zu “Knives Out – Mord ist Familiensache”

Ein Todesfall, unendlich viele Fragen. “Knives Out – Mord ist Familiensache” regt zum Miträtseln und Mitfiebern an. Gelingt es Daniel Craig als Meisterdetektiv Benoit Blanc auch dieses Rätsel zu lösen?

5 von 5 Popcorntüten

Die Handlung von “Knives Out”

Harlan Thrombey ist tot! Der renommierte Krimiautor und Familienpatriarch wird nach seiner Feier zum 85. Geburtstag mit aufgeschnittener Kehle aufgefunden. Doch was war passiert? War es Selbstmord oder doch Mord? Weder die versammelte exzentrische Verwandtschaft noch das treu ergebene Hauspersonal will etwas ungewöhnliches gesehen haben. Ein Fall für Benoit Blanc! Der lässig-elegante Kommissar beginnt seine Ermittlungen und während sich sämtliche anwesenden Gäste alles andere als kooperativ zeigen, spitzt sich die Lage zu. Das Misstrauen untereinander wächst. Ein komplexes Netz aus Lügen, falschen Fährten und Ablenkungsmanövern muss durchkämmt werden, um die Wahrheit hinter Thrombeys vorzeitigem Tod zu enthüllen.

Knives Out

Mein Fazit

Mega! “Knives Out – Mord ist Familiensache” ist mit Abstand die beste Krimikomödie, die ich zumindest bisher gesehen habe. Und damit ist eigentlich auch schon alles gesagt. Na gut, schauen wir uns ein paar Dinge, die “Knives Out” so besonders machen ein wenig im Detail an…

Facettenreiche Starbesetzung

Ähnlich wie bei “Mord im Orient-Express” (2017) reihen sich die Stars bei “Knives Out” nur so aneinander. Dabei beweisen die Darsteller wieder einmal, dass in ihnen mehr steckt als ihre Paraderolle. Wer hat schließlich bei Daniel Craig nicht als erstes James Bond oder bei Chris Evans (“Begabt – Die Gleichung eines Lebens“, 2017) Captain America vor Augen? Craig hat zwar spätestens mit “Logan Lucky” (2017) bewiesen, dass er auch durchaus witzig sein kann, doch in “Knives Out” erlebt man ihn auf eine noch andere Art und Weise mit der er mich endlich auch auf seine Seite gezogen hat. Als scharfsinniger Meisterdetektiv, der Sherlock Holmes durchaus Konkurrenz machen kann, spielt der die Charaktere mit Charme und Raffinesse gegeneinander aus. Evans mimt indessen einen undurchsichtigen Snob, der seiner Familie den Kampf angesagt hat. Oder etwa doch nicht? Außerdem mit von der Partie sind u. a. Christopher Plummer (“Alles Geld der Welt“, 2018), Toni Collette (“Hereditary – Das Vermächtnis“, 2018), Michael Shannon (“Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“, 2018), Jamie Lee Curtis (“Halloween”, 2018), Katherine Langford (“Love, Simon“, 2018), Jaeden Martell und natürlich Ana de Armas (“Blade Runner 2049”, 2017). Armas spielt als Marta Cabrera die Schlüsselfigur in diesem Kriminalfall. Schließlich fällt es dezent auf, wenn Marta lügt. Wenn jemand die Wahrheit kennt, dann ja wohl sie! Oder?

Knives Out
© LEONINE

Selbstmord, Unfall oder Mord?

…das ist die große Frage. Denn was zunächst ganz klar wie ein Selbstmord aussieht, wirft immer mehr Fragen auf. Doch wer hätte ein Motiv gehabt den Familienpatriarchen umzubringen? Die Polizei ermittelt. Aber nicht nur sie. Meisterdetektiv Benoit Blanc ist ebenfalls vor Ort und stellt die richtigen Fragen. Was jedoch Blanc überhaupt dazu veranlasst hat diesen Fall zu übernehmen bleibt zunächst schleierhaft. Ist die Antwort dieser Frage vielleicht auch die Lösung zum Fall?

Knives Out
© LEONINE

It goes round and round

“Knives Out” erzählt einen wirklich spannenden Kriminalfall. Vor allem, da dieser doch eigentlich nach wenigen Minuten bereits aufgedeckt war. Doch natürlich endet solch ein Film nicht nach 45 Minuten. Es muss also noch mehr dahinter stecken. Und hier wird es erst richtig spannend: Denn der aufmerksame Zuschauer beginnt selbst nach der Lösung des Falls zu suchen. Ich persönlich hatte gleich mehrere Ideen, was hinter dem Ganzen stecken könnte. Auf diese haben mich einerseits die Figuren und ihre Lebensgeschichten gebracht und andererseits die Besetzung von “Knives Out” und wie dieser beworben wurde. Ob ich damit auf der richtigen Spur war, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Ihr sollt schließlich selbst Detektiv spielen!

Knives Out
© LEONINE

Farbenfroh, spannend & lustig

Wie so oft gilt: Die Mischung macht’s. “Knives Out” besticht nicht nur mit einem spannenden Todesfall, sondern begeistert auch mit seinem besonderen Humor, seiner großartigen Besetzung und ebenso mit seiner Optik. Die Farben, das Setting, die Einstellungen, die Symbole – all dies funktioniert im Werk von Rian Johnson (“Star Wars – Die letzten Jedi“, 2017) ungemein gut. Insgesamt ergibt sich ein wundervoll harmonisches Bewegtbild, das über 131 Minuten Spielzeit nie langweilig wird. Ein Film, der selbst “Krimigegner” in seinen Bann ziehen kann.

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2 comments

  1. Verena Schulze

    Hat Don Johnson hier auch das Jacket hochgekrempelt 😉
    Oh Mann, ich freue mich eh schon sehr auf den Film und nun dank Dir doppelt und dreifach mehr!

    Antworten

    1. Jil

      Hehe. Ich fand den echt super! Freue mich schon auf Teil 2!

      Antworten

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