Filmfrust! Meine persönlichen Top 5 Flops!

Filmfrust! Meine persönlichen Top 5 Flops!

Wenn ich irgendwann mal die Übersicht meiner Filmkritiken nach Rankings fertig bekomme, wird auf einem Blick ersichtlich, dass ich Filme wahrscheinlich überproportional gut bewerte. Das liegt einerseits daran, dass ich einfach echt an vielen Filmen großen Gefallen finde und andererseits daran, dass ich auch nicht soooo gerne mich wirklich schlecht über Filme äußere. Aber das gehört natürlich auch dazu. Aus diesem Grund dachte ich mir, es wird mal Zeit für meine persönlichen Top 5 Flops der Filmgeschichte. Wobei ich hier jetzt ehrlich gesagt nicht alle Filme im Kopf durchgegangen bin, die ich je gesehen habe, sondern ganz einfach die Filme aufzähle, die mir präsent als echt miese Filme in Erinnerung geblieben sind. Dazu sei gesagt, dass diese Aufzählung komplett subjektiv ist und sich nicht an objektiven Bewertungskriterien orientiert. Spürt meinen Filmfrust! 😝

Top 5 – “Dragonball Evolution” (2009)

Wenn eins für mich gar nicht geht, dann ist es ein Film mitten drin auszumachen. Zugegeben, seitdem ich mit ein paar Freunden montags immer in die Sneak Preview bei uns im UCI gehe (oder gegangen bin – hallo Corona!), bin ich inzwischen doch das ein oder andere Mal rausgegangen. Aber eher, weil ich nicht alleine sitzen bleiben wollte, als dass ich den Film sonst nicht zu Ende geguckt hätte. Grundsätzlich gilt für mich nämlich, wenn ich einen Film angefangen habe, dann ziehe ich ihn auch durch! Der Film, der mich bis dato am stärksten auf die Probe gestellt hat, ist die Live-Actionverfilmung von “Dragon Ball”, die unter dem Titel “Dragonball Evolution” 2009 erschienen ist. Ich kann mein Entsetzen gar nicht so recht in Worte fassen. Es war einfach nur ein Graus und eine Beleidigung für die Mangas und Animes. Tut euch einen Gefallen und guckt ihn euch nicht an…

Ich liebe Dragon Ball

Holt euch stattdessen lieber die Manga, die gerade wie schon “Naruto” als Massiv-Ausgaben* erscheinen! In den Ausgaben stecken gleich drei Ursprungsausgaben. Bei einem Preis von 10,00 Euro das Band, kann man hier ordentlich sparen. Und es bringt einfach unfassbar viel Spaß die alten Geschichten wieder neu zu erleben. Ich selbst habe alle bisherigen Ausgaben bereits gekauft und freue mich schon auf Band 7*. Schließlich machen sich die Sayajins gerade auf der Erde breit. Für mich mit die aufregendste Storyline. Wer braucht da schon so eine doofe Adaption…

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Top 4 – “Ben-Hur” (2016)

Es gibt ja wirklich wenig Filme, die ich wirklich schlecht beurteile. Aber die Neuverfilmung von “Ben-Hur” von Timur Bekmambetov aus dem Jahr 2016 war für mich wirklich kaum ertragbar. Lest am besten meine Kritik dazu, wenn euch hier Details interessieren. Aber die kurz Version dazu ist: Ich habe irgendwann nur noch über den Film gelacht. Als Satire funktioniert er nämlich wunderbar!

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Top 3 – “Gravity”(2013)

Ja, “Gravity” hat 2014 sieben (!) Oscars gewonnen: Für die beste Filmmusik, beste visuelle Effekte, bester Ton, bester Schnitt, beste Regie, bester Tonschnitt , beste Kamera, bestes Szenenbild und auch noch für die beste Hauptdarstellerin und auch noch für den besten Film! Doch das alles ändert nichts daran, dass ihn einfach unendlich langweilig finde. In dem gesamten Film beobachtet man Sandra Bullock dabei, wie sie nach einem Unfall im All ihren Weg zurück auf die Erde findet. Das Ende ist damit von Beginn an sonnenklar. Visuell und vom Sound her, hat er alle Oscars verdient. Das ist wirklich klasse, herausragend gemacht aber dramaturgisch gibt mir dieser Film einfach nichts, weshalb er mich leider null unterhält…

Für mich kein Hit "Gravity"

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Top 2 – “Seelen” (2013)

Wie ihr vielleicht schon wisst, mag ich die “Twilight Saga“* sowohl als Verfilmung als auch als Buchreihe wirklich gerne. Ich lese sogar aktuell die Bücher wieder und freue mich schon auf “Midnight Sun“* bzw. “Biss zur Mitternachtssonne“* – die lang erwartete Sichtweise Edwards der Geschichte. “Seelen” nun stammt ebenfalls aus der Feder von Stephenie Meyer. Natürlich habe ich mir also nach “Twilight” auch “Seelen“* bzw. “The Host“* von Meyer geholt. Ich lese ja nach Möglichkeit alles auf Englisch, weshalb ich schon auch mal grundsätzlich ein Problem mit dem deutschen Titel habe. Schließlich trifft “The Host” viel mehr der Kern der Geschichte.

Als Roman top "The Host"

Denn in dieser Geschichte machen sich Aliens in den Körpern der Menschen breit und übernehmen diesen. Melanie Stryder gelingt es sich lange vor den Aliens zu verstecken, wird schließlich auch übernommen. Doch irgendwie gelingt es ihr, sich nicht ganz von dem Alien verdrängen zu lassen. Stattdessen kämpft sie für eine Art Symbiose. Das Buch ist wirklich fantastisch geschrieben. Die Gespräche zwischen den zwei Parteien in einem Körper sind ergreifend und tiefgründig. Auf der Leinwand dagegen sehen die Selbstgespräche von Saoirse Ronan einfach nur schräg es. Fremdschämen inklusive. Das bringt echt kein Spaß. Vor allem, wenn man den Film im Kino mit seinem neuen Freund anguckt, dem man versprochen hat, dass der ganz toll wird. Ich weiß nicht, ob die zwei Stunden für ihn oder mich schlimmer waren…

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Top 1 – “The Bye Bye Man” (2017)

Wenn meine Freundin Karo und ich ins Kino gehen, darf es gerne gruselig werden. Als wir es uns also für “The Bye Bye Man” in unseren Kinositzen breit gemacht haben, haben wir uns auf eine gehörige Portion Horror gefreut! Und was haben wir bekommen!?! Eine miese Lord Voldemort-Kopie im grauen Wollripp und ein schlecht animierte Gruselhund. Und dabei hatte die Geschichte so viel Potenzial! Drei Jugendliche ziehen in ein furchterregendes Haus ein. Die Türe fallen ohne Grund zu, Münzen fallen auf den Boden und dann diese Kritzelei: „Sag ihn nicht, denk ihn nicht!”. Und dann zerstören sie alles mit schlechter CGI und schlechtem Make Up. Für mich der größte Horrorfail, den ich je sehen musste!

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Top 0 – “Cats” (2019)

Weil ich gerade so im Flow bin, gibt es noch einen extra Titel: “Cats”! Die Verfilmung des Musicals aus dem letzten Jahr ist in meinen Augen einfach nur katastrophal! Erst vor drei Jahren habe ich das Musical zum allerersten Mal in New York City sehen dürfen. Und das auch noch aus der ersten Reihe! Wir haben sogar mit den Katzen Fotos geschossen und im Stück haben so mit ihren Pfoten an unsere Beine gestupst.

Cats im Neil Simon Theatre

Ich war begeistert, gefesselt, verzaubert! Und dann kam der Film. Was haben sich die Filmemacher nur dabei gedacht!?! Die halb animierten Katzen wechseln in ihrer Proportionen zum Rest der Kulisse hin und her. Manchmal sind sie so groß wie große Hunde, manchmal nur so groß wie Ratten. Die Szenen für die großen Stars wurden unnötigerweise aufgebauscht und ach keine Ahnung. Die Magie springt hier einfach null über. Für mich einfach nur der größte Flop 2019!

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Was sind Deine persönlichen Top Flops!?

Zum Glück sind die Geschmäcker unterschiedlich. Und manch einen Film, den ich grausam finde, findet ihr vielleicht genial – und natürlich anders herum. Daher würde es mich sehr interessieren, welche Filme zu euren “Top Flops” gehören! Verratet mir dies doch gerne in einem Kommentar. Oder bist Du vielleicht selbst Blogger und möchtest darüber einen kleinen Artikel verfassen!? Dann schicke mir gerne Deinen Link an info@jilsblog.com und ich verlinke Dich. Ich bin schon ganz gespannt!

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One comment

  1. Stepnwolf

    Ich hab von deiner Liste nur zwei Filme überhaupt gesehen: “Gravity”, den ich narrativ tatsächlich auch nicht wirklich gut fand, technisch und visuell aber punkten kann und “The Bye Bye Man”, den ich auch nicht besonders gelungen fand, wie meine damalige Kritik wohl auch ein wenig klar macht ;-)…

    https://stepnwolf.wordpress.com/2018/10/20/horrorctober-the-bye-bye-man-von-stacy-title/

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