Filmkritik zu "Fragtime"

Filmkritik zu “Fragtime” plus Gewinnspiel!

In “Fragtime” finden zwei Mädchen nicht nur zueinander, sondern auch zu sich selbst. Eine Liebesgeschichte in einer ganz besonderen “Zeit”.

3.5 von 5 Popcorntüten

Die Handlung von “Fragtime”

Die schüchterne Moritani hat die Fähigkeit, drei Minuten lang die Zeit anzuhalten, was sie hauptsächlich dazu nutzt, ihre Mitmenschen zu beobachten. Eines Tages trifft sie auf die hübsche und beliebte Murakami und nutzt ihre Fähigkeit ein, um unter deren Rock zu spähen. Mit Entsetzen muss Moritani feststellen, dass Ihre Macht bei Murakami nicht wirkt. Als Murakami trotzdem mit ihr ausgehen will, beginnt für beide eine aufregende Liebesgeschichte. Fragtime erzählt die Geschichte zweier Mädchen, die ihre Gefühl zueinander entdecken und dabei sich selbst finden.

Fragtime

Was würdest Du tun, wenn Du die Zeit anhalten könntest?

Die Zeit anhalten zu können ermöglicht so viele Möglichkeiten. Wobei manch eine Versuchung größer sein mag als andere. Moritani nutzt ihr Fähigkeit dazu unangenehmen Situationen auszuweichen. Dabei verlernt sie jedoch nach und nach sich zu sozialisieren. Sie entfernt sich immer mehr von ihren Mitmenschen, bis sie wieder Interesse an ihnen findet. Doch anstatt das direkt Gespräch zu suchen, nutzt sie ihre Fähigkeit ihr Umfeld genauer unter die Lupe zu nehmen und Einblicke zu gewinnen, die sie sonst sicherlich nicht so einfach bekommen hätte. In all ihrer Isolation fällt ihr jedoch ein Mädchen besonders ins Auge: Murakami. Die hübsche und beliebte Schülerin erweckt in Moritani ein unerwartetes Interesse. Umso schockierter ist sie, als sie erkennt, dass Murakami nicht wie all die anderen Menschen einfriert, wenn Moritani die Zeit anhält. Aus dieser privaten Zeit, die nur den zwei gilt, entwickelt sich Liebe.

Eine Reise zu sich selbst

Doch warum bleibt die Zeit nur für Moritani und Murakami nicht stehen? Damit sie sich näher kommen können? Ist dies ihr gemeinsamer Wunsch? Oder geschieht all dies nur, weil Moritani sich dies erhofft? “Fragtime” erzählt eine Geschichte von zwei jungen Frauen, die nicht nur zueinander, sondern vor allem auch zu sich selbst finden. Denn schnell wird klar, dass beide Mädchen versuchen, sich in ihrem Alltag hinter ihrem eigenen Selbst zu verstecken. Dies wird ihnen jedoch erst durch ihre gemeinsame Zeit so richtig bewusst.

Fragtime
© 2019 Sato (AKITASHOTEN)/Fragtime Production Committee

Der Zeichenstil

Wie bei “Kase-San and Morning Glories” führte bei diesem Anime Takuya Satô Regie und hat auch das Drehbuch dazu geliefert. Optisch unterscheiden sie sich jedoch deutlich. Während bei “Kase-San and Morning Glories” der Zeichenstil sehr weiblich und romantisch wirkt, ist er bei “Fragtime” deutlich härter. Dies ist aber nicht sehr verwunderlich, wenn man sich die Manga-Originale dazu anschaut: “Kase-San and Morning Glories” wurde von Hiromi Takashima und “Fragtime*” von Sato gezeichnet. Wie bei Animes so üblich wird der Zeichenstil des Originalautors aufgegriffen. Im direkten Vergleich wirkt “Fragtime” etwas weniger liebevoll gezeichnet, was aber auch an der etwas härteren Thematik liegt. Insgesamt ist der Stil sehr clean und recht wenig detailreich. Dadurch wirkt der Anime etwas flach, was aber nichts an der durchaus gelungenen Story ändert.

Fragtime
© 2019 Sato (AKITASHOTEN)/Fragtime Production Committee

Mein Fazit

“Fragtime” erzählt eine schöne Geschichte über zwei junge Frauen, die durch die Liebe zueinander zu sich selbst finden. Mit einer Spielzeit von 60 Minuten hat sich der Anime jedoch etwas viel vorgenommen. Die Geschichte wirkt etwas überhastet. Ihr fehlt es an der notwendigen Ruhe, damit sich der Zuschauer voll auf die Charaktere einlassen kann. Der Fokus von der Fähigkeit die Zeit anzuhalten, zu der Entdeckung der eigentlichen Persönlichkeit der Figuren bis hin zu der Liebe zwischen ihnen wird zu schnell verändert und zu unausgewogen, sodass der Zuschauer diesem nur hinter herhasten kann. Insgesamt kommt dadurch der Aspekt der wahren Liebe ein wenig zu kurz. Hier hätte der Geschichte 15 Minuten länger sicher gutgetan.

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