Filmkritik zu The Mortuary - Jeder Tod hat eine Geschichte

Filmkritik zu “The Mortuary – Jeder Tod hat eine Geschichte” plus Gewinnspiel!

Die Frage ist nicht, wie jemand gestorben ist, sondern warum! In “The  Mortuary – Jeder Tod hat eine Geschichte” wird genau diese Frage schaurig, blutig und mit einem gewissen Witz beantwortet…

4 von 5 Popcorntüten

Die Handlung von “The Mortuary – Jeder Tod hat eine Geschichte”

Wer in Raven’s End stirbt, landet auf dem Tisch von Leichenbestatter Montgomery Dark (Clancy Brown). Niemand kennt die Toten und ihre Geheimnisse besser als er. Von der Grabrede über die letzte Salbung bis hin zur Verbrennung im hauseigenen Krematorium: Die Verstorbenen sind bei ihm in besten Händen. Als sich die furchtlose Sam (Caitlin Fisher) bei ihm um eine Stelle bewirbt, ist er beeindruckt von ihrer Faszination für das Morbide. Doch je tiefer er die junge Frau in die dunklen Katakomben seines Anwesens führt, desto klarer wird ihr, dass man die Toten besser ruhen lässt.

The Mortuary - Jeder Tod hat eine Geschichte

“The world isn’t made of antoms. It’s made of stories.”

Wenn es um den Tod eines Menschen geht, stellt sich häufig die Frage, wie dieser Mensch gestorben ist. Fragt man sich dann aber auch, warum ein Mensch gestorben ist, werden daraus erst so richtig spannende Geschichten. Geschichten, die Montgomery Dark in seiner Bibliothek sammelt und von denen er ein paar in “The Mortuary” mit der angehende Aushilfe Sam und den Zuschauern teilt. Lehrreiche und gleichzeitig schaurige Monstergeschichten mit Gruselfaktor!

Geschichten zum Fürchten, Gruseln und Ekeln

Insgesamt werden in “The Mortuary” drei Geschichten plus die Hauptstory erzählt. Jede gruseliger, ekelhafter und blutrünstiger als die Vorherige. Um die Spannung nicht vorwegzunehmen, möchte ich gar nicht groß erzählen, worum es in den Geschichten geht. Seid aber darauf gefasst, Dinge zu sehen, die ihr wahrscheinlich lieber nicht sehen würdet. Besonders die zweite Geschichte nach dem Motto “Better safe than sorry” hat es in sich. Besonders furchterregend dabei ist, dass vom Make-up bis zu den (blutigen) Special Effects alles unangenehm echt wirkt. Mit Ausnahme weniger Masken und ein paar Monstern, die dann doch eher nach Plastik als nach realen Figuren aussehen. Dennoch sind hier Bilder dabei, die man nicht so leicht wieder aus dem Kopf bekommt…

The Mortuary - Jeder Tod hat eine Geschichte
© capelight pictures

Schaurig lustig

Prägnant dabei ist, dass zwischen den beiden Hauptdarstellern eine lustig, leichte Stimmung herrscht. Denn, obwohl Montgomery, gespielt von Clancy Brown (“Die Verurteilten”, 1994), mit seiner bleichen, fleckigen Haut nicht gerade wie der Lieblingsopa von nebenan aussieht, trägt er in seinem Tun und Handeln einen gewissen Witz mit sich. Da ist die taffe Sam (Caitlin Fisher) der perfekte Gegenpart, die sich völlig unbeeindruckt von seinen Geschichten zeigt und sie nur schelmisch kommentiert.

The Mortuary - Jeder Tod hat eine Geschichte
© capelight pictures

Die Leichenhalle

Damit herrscht insgesamt eine schaurig lustige Stimmung, die sich durch den gesamten Film von Regisseur Ryan Spindell zieht, wobei der Horror immer wieder die Überhand gewinnt. Dass das Gebäude mit der Leichenhalle (engl. mortuary) hierbei eine wichtige Rolle spielen wird, ist mit dem Titel des Films gesetzt. Der große Showdown ist jedoch äußerst gut und nervenaufreibend aufgebaut. Ein wirklich guter Twist, auf den nur Weniges im Vorhinein hindeutet.

The Mortuary - Jeder Tod hat eine Geschichte
© capelight pictures

Mein Fazit

“The Mortuary” ist für mich der bisher beste Horrorfilm in 2020, da mich sowohl die Hauptstory als auch die Todesgeschichten innerhalb der Story extrem gepackt haben. Die Settings mit ihren kraftvollen Farben aber einer gleichzeitig schaurigen Stimmung haben mich von Anfang an fasziniert. Hinzukommt das sehr gelungene Spiel mit Licht und Schatten und ein wunderbares Acting ausnahmslos aller Darsteller, die mit kleinen Anpassungen ihrer Mimik und Gestik von verführerisch zur mordlustig wechseln. Insbesondere die Story rund um Ema Horvath (“Don’t Look Deeper”, 2020) als Sandra und Jacob Elordi (“The Kissing Booth”, 2018) als Jake hat einen bleibenden, verstörenden Eindruck hinterlassen. Der lustige Gegenpart zur düsteren Stimmung harmoniert letztlich auch durch die Musikwahl perfekt. Einzig die letzte erzählte Geschichte wirkt etwas zu lang geraten. Dafür hat mich der Twist zum Schluss eiskalt erwischt.

“The Montuary – Jeder Tod hat eine Geschichte” ab 22. Oktober 2020 im Kino.

Gewinne 2×2 Freikarten für “The Mortuary – Jeder Tod hat eine Geschichte”

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    **Teilnahmeschluss ist am Dienstag, 27.10.2020 um 23:59 Uhr. Teilnehmen können ausschließlich Personen mit einem Wohnsitz in Deutschland. Bei minderjährigen Teilnehmern wird die Zustimmung der Erziehungsberechtigten vorausgesetzt. Der Gewinner wird im Anschluss persönlich über die angegebene E-Mail-Adresse benachrichtigt. Eine anderweitige Nutzung findet nicht statt. Namen können zu statistischen Zwecken gespeichert werden. Alle anderen Daten werden direkt nach der Auslosung gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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