Filmkritik: Brittany Runs a Marathon

Filmkritik:
Brittany Runs a Marathon

“Brittany Runs a Marathon” – inspirierend, urkomisch und irgendwie auch ein wenig schräg. In Paul Downs Colaizzos Regiedebüt stellt Jillian Bell ihr ganzes Talent eindrucksvoll unter Beweis.

4 von 5 Popcorntüten

Die Handlung von “Brittany Runs a Marathon”

Die extrovertierte und immer zu Spaß aufgelegte New Yorkerin Brittany Forgler (Jillian Bell) ist „Everybody’s Darling“ – außer vielleicht sich selbst gegenüber. Die vielen Partynächte, die ständige Unterbeschäftigung und die toxischen Beziehungen der 27-Jährigen fordern ihren Tribut. Von einem Arztbesuch kehrt sie statt mit einem Rezept für das amphetaminhaltige Adderall mit der unerwünschten Empfehlung zurück, gesünder zu leben. Brit fehlt das Geld für ein Fitnessstudio und ist zu stolz, um andere um Hilfe zu bitten. Sie weiß nicht weiter, bis ihre ausgeglichene Nachbarin Catherine (Michaela Watkins) sie davon überzeugt, sich ihre Converse-Turnschuhe zuzuschnüren und einmal um den Block zu rennen. Am nächsten Tag sind es schon zwei und bald hat sie das erste Mal eineinhalb Kilometer zurückgelegt und setzt sich ein scheinbar unerreichbares Ziel: Sie will den New-York-City-Marathon laufen Continue reading “Filmkritik: Brittany Runs a Marathon”

Burgerkritik: Quintings

Burgerkritik:
Quintings

Endlich wieder Burger, endlich wieder eine Burgerkritik und endlich ein Ausflug zu “Quintings“! Das wurde aber auch Zeit – also alles drei. Ich habe in diesem Jahr tatsächlich erst sehr wenige Burger gegessen und war noch nicht in einem kritikerwürdigen Burgerrestaurant (oder ich habe bereits eine Kritik dazu veröffentlicht). Zwar war ich in London bei “Shake Shack” und “Wahlburgers” jedoch haben mich die Ketten nicht so sehr interessiert, als das ich sie genauer unter die Lupe nehmen wollte. Mit meinem Golfurlaub auf Fehmarn bietet sich jetzt aber endlich die Gelegenheit mal wieder richtig frische und individuelle Burger zu probieren. Dazu hat es mich zum Hafen Orth und zu “Quintings” getrieben. Das Restaurant wird von einer alten Schulfreundin von mir geführt. Kein Grund jedoch weniger kritisch zu sein. Also schauen wir uns das ganze doch einmal genauer an!

Adresse: Am Hafen 2, 23769 Fehmarn/OT Orth
Besuch am: 17. Oktober 2019

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Filmkritik: John Wick - Kapitel 3

Filmkritik:
John Wick – Kapitel 3

Action, mehr Action – “John Wick – Kapitel 3”! Mit dem dritten Teil der Actionreihe setzen die Filmemacher definitiv nochmal einen drauf und bleiben dabei ihrer Linie treu.

4 von 5 Popcorntüten

Die Handlung von “John Wick – Kapitel 3”

Zeit ist ein kostbares Gut. Das ist auch John Wick (Keanu Reeves), dem Auftragskiller par excellence, bewusst. Nachdem er ein Mitglied der Hohen Kammer – einer geheimnisvollen Assassinen-Gilde – tötete, wurde Wick zum „Excommunicado“ erklärt und mit einem Kopfgeld von 14 Millionen Dollar belegt. Immerhin eine Stunde Galgenfrist hat ihm Winston (Ian McShane) vom Continental Hotel eigenmächtig gewährt. Die skrupellosesten Auftragsmörder der Welt verfolgen nun jeden Schritt des Ausgestoßenen und wetzen ihre Klingen. Doch John Wick hat noch ein paar Asse im Ärmel sowie einen entscheidenden Vorteil auf seiner Seite: Regeln sind für ihn Vergangenheit. Continue reading “Filmkritik: John Wick – Kapitel 3”

Blu-ray Special & Gewinnspiel: Rocketman

Blu-ray Special & Gewinnspiel:
Rocketman

Als riesiger Taron Egerton-Fan ist und bleibt “Rocketman” mein persönlicher Film des Jahres 2020. Aus diesem Grund freue ich mich natürlich umso mehr darüber, dass der Fantasymusicalbiopic-Film rund um das bewegende Leben von Sir Elton John inzwischen für das Heimkino erhältlich ist. Zeit also, wieder einmal einen Blick in die Blu-ray zu werfen! Continue reading “Blu-ray Special & Gewinnspiel: Rocketman”

Filmkritik: Maleficent - Mächte der Finsternis

Filmkritik:
Maleficent – Mächte der Finsternis

“Maleficent – Mächte der Finsternis” erzählt erstmals, wie es nach der Rettung Dornröschens weiter geht. Ein spannende und nervenaufreibende Geschichte – wenn der Film nicht direkt in der ersten Viertelstunde verraten würde, wo der Hase hinläuft…

3 von 5 Popcorntüten

Die Handlung von “Maleficent – Mächte der Finsternis”

Als Prinz Philipp (Harris Dickinson) um Auroras (Elle Fanning) Hand anhält, wird die komplexe Beziehung zwischen Maleficent (Angelina Jolie) und der erwachsenen Aurora auf eine harte Probe gestellt. Die bevorstehende Hochzeit, die das Königreich Ulstead mit dem magischen Reich der Moore endlich friedlich vereinen soll, kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der alte Groll zwischen den Menschen und den Feen noch nicht vollständig vergessen ist. Mit dem plötzlichen Auftauchen einer neuen, unheimlichen Macht, finden sich Maleficent und Aurora unweigerlich auf verschiedenen Seiten eines großen Konflikts wider. Schon bald drohen die geknüpften Familienbande zu zerreißen… Continue reading “Filmkritik: Maleficent – Mächte der Finsternis”

Filmkritik: Joker

Filmkritik: Joker

Mit “Joker” leitet DC eine neue Art der Comicbuchverfilmung ein: düster, brutal, intensiv. Joaquin Phoenix liefert mit seiner Performance als Arthur Fleck alias der Joker einen Einblick in die Psyche eines schwer verstörten Mannes, der sich nichts sehnlicher wünscht, als von der Gesellschaft akzeptiert zu werden. “My mother always tells me to smile and put on a happy face…” – Arthur Fleck.

4.5 von 5 Popcorntüten

Die Handlung von “Joker”

Für immer allein in der Menge sucht Arthur Fleck (Joaquin Phoenix) nach Anschluss. Doch während er die verrußten Straßen von Gotham City durchstreift und mit den graffitiverschmierten Zügen des Transitverkehrs durch eine feindselige Stadt voller Spaltung und Unzufriedenheit fährt, trägt Arthur zwei Masken. Die eine malt er sich täglich für seine Arbeit als Clown auf. Die andere kann er niemals ablegen; sie ist die Verkleidung, die er trägt, in seinem vergeblichen Versuch, sich als Teil der Welt um ihn herum zu fühlen und nicht wie der missverstandene Mann, den das Leben immer wieder niederstreckt. Aufgewachsen ohne Vater, hat Arthur eine zerbrechliche Mutter, zweifellos seine beste Freundin, die ihm den Kosenamen Happy gab. Dieser Spitzname brachte in Arthur ein Lächeln hervor, das allen Schmerz dahinter zu verbergen weiß. Doch jedes Mal, wenn er von Teenagern auf der Straße drangsaliert, von Anzugträgern in der U-Bahn verspottet oder einfach nur von seinen Arbeitskollegen gehänselt wird, entfernt sich der soziale Außenseiter einen Schritt weiter von seinen Mitmenschen. Continue reading “Filmkritik: Joker”

Filmkritik: Everest - Ein Yeti will hoch hinaus

Filmkritik: Everest – Ein Yeti will hoch hinaus

“Everest – Ein Yeti will hoch hinaus” ist ein wahrliches Meisterwerk. Sowohl künstlerisch als auch erzählerisch überzeugt er auf allen Ebenen. Der beste Animations- und Kinderfilm des Jahres!

5 von 5 Popcorntüten

Die Handlung von “Everest – Ein Yeti will hoch hinaus”

Ein kleiner Yeti ist aus einem Versuchslabor in Shanghai entkommen und sucht Zuflucht auf den Dächern der Millionenstadt. Dort begegnet er ausgerechnet dem neugierigen Teenager-Mädchen Yi. Ihr wird schnell klar, dass der kleine Yeti, den sie kurzerhand auf den Namen „Everest“ tauft, nur vor dem finsteren Laborleiter Burnish und der Zoologin Dr. Zara gerettet werden kann, wenn sie ihn zurück in seine Heimat bringt. Gemeinsam begeben sich Yi und ihre Freunde Peng und Jin auf eine faszinierende Reise durch sagenhafte Landschaften, wunderliche Ereignisse und magische Momente, um Everest am höchsten Punkt der Erde wieder mit seiner Familie zu vereinen. Continue reading “Filmkritik: Everest – Ein Yeti will hoch hinaus”

Filmkritk: Nurejew - The White Crow

Filmkritik: Nurejew – The White Crow

Ralph Fiennes inszeniert in seinem biographischen Drama “Nurejew – The White Crow” eindrucksvoll das bewegende Leben des russischen Balletttänzers Rudolf Nurejew. Hauptdarsteller Oleg Ivenko stellt in seinem Filmdebüt nicht nur sein tänzerisches Können, sondern auch sein schauspielerisches Talent unter Beweis. Provokant und eigensinnig.

3.5 von 5 Popcorntüten

Die Handlung von “Nurejew – The White Crow”

Paris in den 1960er Jahren: Der Kalte Krieg befindet sich auf seinem Höhepunkt und die Sowjetunion schickt ihre beste Tanzkompanie in den Westen, um ihre künstlerische Stärke zu demonstrieren. Das Leningrader Kirow-Ballett begeistert die Pariser Zuschauer, aber ein Mann sorgt für die Sensation: der virtuose junge Tänzer Rudolf Nurejew (Oleg Ivenko). Attraktiv, rebellisch und neugierig, lässt er sich vom kulturellen Leben der Stadt mitreißen. Begleitet von der schönen Chilenin Clara Saint (Adèle Exarchopoulos) streift er durch die Museen und Jazz-Clubs der Stadt, sehr zum Missfallen der KGB-Spione, die ihm folgen. Doch Nurejew genießt den Geschmack der Freiheit und beschließt in Frankreich politisches Asyl zu beantragen. Ein höchst riskantes Katz- und Mausspiel mit dem sowjetischen Geheimdienst beginnt. Continue reading “Filmkritik: Nurejew – The White Crow”

Heimatliebe & Gewinnspiel: Fünf Fakten über mich - Teil 2

Heimatliebe & Gewinnspiel: Fünf Fakten über mich – Teil 2

Lange ist es her, dass ich Teil 1 von “Fünf Fakten über mich” veröffentlicht habe. Anlässlich meines 30. Geburtstages möchte ich euch heute noch ein wenig mehr über mich überzählen und euch wieder mit einem gesponsorten Gewinnspiel beglücken. Im ersten Teil habe ich euch ja schon verraten, dass ich super krüsch bin, auf Animes und Mangas stehe, “Harry Potter” liebe und eine musikalische Vergangenheit (und Gegenwart) habe. Was gäbe es da noch wichtig zu wissen, lasst mich mal überlegen… Continue reading “Heimatliebe & Gewinnspiel: Fünf Fakten über mich – Teil 2”

Filmkritik: Aladdin

Filmkritik: Aladdin

Guy Richties Live-Actionversion von Disneys “Aladdin” überzeugt durch seine farbenfrohe, gar magische Umsetzung und einem zauberhaften Will Smith als Dschinni, scheitert jedoch an der Chemie zwischen den zwei Hauptdarstellern. Liebe? Prickeln? Eher nein. Dennoch bildet sich insgesamt eine unterhaltsame Adaption, die man am besten im Originalton genießt.

3.5 von 5 Popcorntüten

Die Handlung von “Aladdin”

Die Straßen Agrabahs sind das Zuhause von Aladdin (Mena Massoud), einem liebenswürdigen Straßenjungen, der erpicht darauf ist, sein von kleinen Diebstählen gezeichnetes Leben hinter sich zu lassen und seinem Glauben zu folgen, zu Höherem bestimmt zu sein. Am anderen Ende der Stadt hegt die Tochter des Sultans, Prinzessin Jasmin (Naomi Scott), ihre eigenen Träume. Sie sehnt sich danach, das Leben außerhalb der Palastmauern kennenzulernen und mit ihrem Status die Menschen von Agrabah besser unterstützen zu können. Ihr Vater gebärdet sich allerdings überfürsorglich, und ihre Zofe Dalia (Nasim Pedrad) hält sie an der kurzen Leine. Während der Sultan (Navid Negahban) damit beschäftigt ist, einen geeigneten Ehemann für seine Tochter zu finden, ist sein treuer und loyaler Berater, der mächtige Zauberer Jafar (Marwan Kenzari), aufgrund der passiven Haltung des Sultans hinsichtlich Agrabahs Zukunft frustriert – und heckt einen Plan aus, den Thron an sich zu reißen. Continue reading “Filmkritik: Aladdin”